By · Last updated 2026-03-25

Zurück zum BlogDSGVO & Compliance

Ein Werkzeug, 45 Länder: Warum 260+ Entitätstypen die...

Der brasilianische CPF hat Prüfziffern. Der indische PAN ist ein 10-stelliger alphanumerischer Code. EU-IBANs variieren je nach Land.

March 25, 20267 min Lesezeit
global PII compliance260 entity typesBrazilian CPFIndian PANIBAN formats

Ein Tool, 45 Länder: 260+ Entitäten

Globale Plattformen verarbeiten personenbezogene Daten aus vielen Ländern gleichzeitig. Jedes Land hat eigene ID-Formate. Jedes Format hat eigene Regeln. Ein einzelnes Erkennungstool muss alle abdecken. Die meisten Tools tun das nicht.

Das Problem der Identifikator-Fragmentierung

Ein Marktplatz mit Verkäufern aus 45 Ländern erhält sehr unterschiedliche Onboarding-Dokumente. Ein brasilianischer Verkäufer reicht eine CPF ein. Sie hat 11 Stellen. Zwei davon sind Prüfstellen. Sie verwenden eine spezifische Gewichtungsformel. Ein indischer Verkäufer reicht eine PAN ein. Sie hat 10 Zeichen. Buchstaben und Ziffern stehen an festen Positionen. Ein deutscher Verkäufer reicht eine Steuer-ID ein. Sie hat 11 Stellen und eine Luhn-Prüfsumme. Ein niederländischer Verkäufer reicht eine BSN ein. Sie hat 9 Stellen und nutzt Modulo-11-Validierung.

Jedes Format hat eine andere Länge und Struktur. Ein Regex für ein Format passt nicht auf die anderen. Ein breites „10–12-stelliges" Muster erkennt zu viel. Es markiert Preise, Daten und Referenznummern. Falsch-Positive wachsen bei großem Maßstab schnell.

Die Lücke: 40 Identifikatoren

Die meisten Enterprise-PII-Tools liefern etwa 40 Identifikatortypen. Typische Beispiele:

  • US-Sozialversicherungsnummer
  • US-Reisepassformat
  • US-Führerschein
  • Generische Kreditkartenformate mit Luhn-Validierung
  • E-Mail-Adressen
  • Telefonnummern im NANP-Format
  • IP-Adressen

Diese decken die nordamerikanische Compliance gut ab. Globale Anforderungen erfüllen sie nicht.

Die Lücke nach Regionen

Südamerika: Brasilianische CPF und CNPJ verwenden Prüfsummenalgorithmen der brasilianischen Finanzbehörde. Argentinische CUIT verwendet eine andere Gewichtungsformel. Kolumbianische NIT hat eine eigene Validierungsmethode. Keine davon passt zu US-Mustern.

Asien: Indische PAN, Aadhaar, GSTIN und Wähler-ID haben jeweils ein eigenes Format. Die japanische My Number hat 12 Stellen. Südkoreanische Einwohnerregistriernummer und chinesische Personalausweis-ID benötigen jeweils eigene Erkennungsmodule.

EU-Mitgliedstaaten: Vollständige EU-Abdeckung erfordert IBAN-Formate für alle 27 Mitgliedstaaten. Jeder hat eine landesspezifische Länge und Struktur. Außerdem werden nationale ID-Formate benötigt. Dazu gehören deutsche Steuer-ID, französische NIR, niederländische BSN, polnischer PESEL und schwedischer Personnummer. Ebenfalls enthalten: slowenische EMŠO, kroatische OIB, bulgarische EGN und rumänische CNP.

Was 260+ Entitätstypen abdecken

Eine Bibliothek mit 260+ Entitäten deckt alle nationalen IDs der 27 EU-Mitgliedstaaten ab. Sie validiert alle EU-IBAN-Formate. Sie deckt südamerikanische IDs ab: brasilianische CPF und CNPJ, argentinische CUIT, kolumbianische NIT. Sie deckt asiatische IDs ab: indische PAN, Aadhaar, GSTIN, japanische My Number, koreanische RRN. Sie deckt britische IDs ab: NI-Nummer, NHS-Nummer, NINO-Varianten. Sie deckt medizinische IDs ab: US NPI, DEA-Nummern, Krankenhaus-MRN-Formate. Sie deckt Finanz-IDs ab: SWIFT-Codes, BIC-Formate, Kontonummernmuster.

Warum Erkennungsabdeckung eine Compliance-Frage ist

Jeder Rechtsrahmen verlangt, dass seine Identifikatoren gefunden und geschützt werden. Die DSGVO deckt Daten von EU-Verkäufern ab. LGPD deckt Daten brasilianischer Verkäufer ab. Indiens DPDP-Gesetz deckt indische Verkäuferdaten ab.

„Angemessener Schutz" bedeutet, dass das Tool den Identifikator gefunden hat. Eine übersehene Aadhaar-Nummer ist kein Konfigurationsfehler. Es ist ein Abdeckungsfehler. Für globale Plattformen ist diese Lücke der Unterschied zwischen teilweiser Compliance und echtem Schutz.

Ein einzelner Einsatz mit 260+ Entitätsabdeckung bewältigt alle Jurisdiktionen. Keine separaten regionalen Tools. Keine getrennten Verarbeitungs-Pipelines. Keine manuelle Anreicherung für Formate, die ein 40-Erkennungs-Tool verpasst.

Mehr dazu, wie die Abdeckung den DSGVO-Pflichten entspricht: DSGVO-Compliance-Ressourcen. Für Audit-Trail und Update-Richtlinien: Sicherheits- und Compliance-Details.

Quellen

Bereit, Ihre Daten zu schützen?

Beginnen Sie mit der Anonymisierung von PII mit über 285 Entitätstypen in 48 Sprachen.

About this page

We update this page when our platform or the law changes.

Read our founder note for how we work.

Each change shows up in the timestamp at the top.

Related reading

We follow these rules

  • GDPR (EU 2016/679).
  • ISO/IEC 27001:2022.
  • NIS2 (EU 2022/2555).
  • HIPAA safe harbor under 45 CFR § 164.514(b)(2).

Our promise

We do not sell your data.

We do not train models on your text.

We store your files in Germany.

You can delete your account at any time.

You own your work.

Where we run

Our servers live in Falkenstein, Germany.

We use Hetzner. They hold ISO 27001 certification.

All data stays in the EU.

Backups run every day.

Need help?

Email support@anonym.legal.

We reply within one business day.

How we test

We run a full check suite on every release.

Each surface gets its own sweep script and report.

Human reviewers spot-check the output each week.

We track recall and precision on a labelled set.

Bad runs block the deploy.

What we never do

  • We never sell your information to third parties.
  • We never train models on what you upload.
  • We never keep your work after you delete it.
  • We never share keys with any outside firm.
  • We never run ads inside the product.

Plans in plain words

We sell credits, not seats.

One credit covers one short job.

Long jobs use a few credits each.

You can top up at any time.

Unused credits roll over each month.

Read the plans page for current rates.

Who built this

A small team of engineers and lawyers built this.

We ship from Europe and work in the open.

Our founder note spells out why we started.

Where to start

How the parts fit

A browser add-on cleans text inside Chrome.

A Word plug-in handles drafts in Office.

A small desktop tool works on whole folders.

An agent protocol link feeds large models safely.

All four share one core engine and one rule set.

Words from our team

We started this work after a lunch about cookies.

One friend kept getting odd ads on her phone.

We asked why a court file leaked through a draft.

We sketched the first build on a napkin that week.

By month three we had a tiny demo for a friend.

She used it on her first case the next day.

Common questions we hear

Can the tool read scanned PDFs? Yes, with OCR.

Does it work on long files? Yes, in small chunks.

Can I roll my own rule set? Yes, save it as a preset.

Does it run offline? The desktop build runs offline.

Do you keep my files? No, the cloud build wipes after each run.

Will it learn from my work? No, we never train on inputs.

A short tour of the workflow

Upload a file or paste a snippet of prose.

Pick the entities you want gone from the draft.

Choose a method: replace, mask, hash, encrypt, or redact.

Press run and watch the side panel show each hit.

Skim the result and tweak any rule that misfired.

Save the cleaned file or send it to a teammate.