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Nach dem Vorfall mit der bösartigen Erweiterung von...

Im Januar 2026 exfiltrierten zwei bösartige Chrome-Erweiterungen, die von über 900.000 Nutzern installiert wurden...

April 16, 20268 min Lesezeit
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Der Vorfall vom Januar 2026

Aktualisiert für 2026. Im Januar 2026 wurden zwei bösartige Chrome-Erweiterungen mit über 900.000 Nutzern entdeckt.

Ihre Namen sahen wie echte KI-Tools aus:

  • "Chat GPT for Chrome with GPT-5, Claude Sonnet and DeepSeek AI" — über 600.000 Nutzer
  • "AI Sidebar with Deepseek, ChatGPT, Claude and more" — über 300.000 Nutzer

Beide taten dasselbe. Alle 30 Minuten schickten sie vollständige KI-Chats an einen fremden Server. Die gestohlenen Daten enthielten Code, persönliche Angaben, rechtliche Notizen und Geschäftspläne. Astrix Security hat dies bestätigt.

Diese Erweiterungen baten darum, „anonyme, nicht identifizierbare Analysedaten zu sammeln." Das klingt harmlos. Es war es nicht. Die gesammelten Daten waren vollständig identifizierbar und höchst sensibel.

Das Sicherheits-Umkehr-Problem

Nutzer, die KI-Datenschutz-Tools installieren, wollen Schutz. Der Fall vom Januar 2026 zeigt das schlimmste Ergebnis: Das Tool, das Sie für den Datenschutz installiert haben, stiehlt Ihre Daten.

Das ist keine Theorie. Es betraf 900.000 Nutzer auf einmal. Die Prüfung des Chrome Web Store hat es nicht erkannt. Nutzerrezensionen haben es nicht aufgedeckt. Der Diebstahl war als „Analyse" getarnt.

Incogni fand heraus, dass 67 % der KI-Chrome-Erweiterungen aktiv Nutzerdaten sammeln. Für IT-Teams ist die Schlüsselfrage nicht „Sammelt das irgendwelche Daten?" Sondern: „Kann ich prüfen, ob diese Erweiterung keine Gesprächsinhalte an Dritte senden kann?"

Der Architektur-Verifikationstest

Es gibt eine zuverlässige Prüfung für lokale Verarbeitung: Netzwerküberwachung.

Eine Erweiterung, die PII lokal erkennt, erzeugt null ausgehenden Datenverkehr während der Erkennung. Zwischen dem Einfügen durch den Nutzer und der Übertragung an die KI-Plattform sollte keine Verbindung zu einem externen Server erscheinen. Nur die verarbeitete Eingabe wird übertragen.

Eine Erweiterung, die Daten über einen Proxy leitet, sendet Ihre Inhalte an einen Drittanbieter-Server. Dieser Serverbetreiber ist nun Teil Ihres Bedrohungsmodells.

Die IT-Überprüfungsschritte sind einfach:

  1. Erweiterung in einem überwachten Netzwerk bereitstellen
  2. Testprompts ausführen
  3. Ausgehende Verbindungen zum Server des Anbieters während der PII-Verarbeitung prüfen

Besteht sie diesen Test nicht, genehmigen Sie sie nicht. Marketing-Aussagen spielen keine Rolle. Netzwerkdaten sind der Beweis.

Lokale Verarbeitung ist vertrauenswürdig, weil sie überprüfbar ist. Sie müssen dem Anbieter nicht vertrauen. Sie können das Verhalten direkt beobachten. Erfahren Sie mehr in unserer Chrome-Erweiterung Sicherheitsübersicht und unserem Compliance-Leitfaden.

Was IT-Teams fordern sollten

Nach Januar 2026 muss die Messlatte für KI-Browser-Tools höher liegen.

Die Mindestliste:

  • Lokale Verarbeitung — durch Netzwerk-Audit verifiziert, nicht nur behauptet
  • Bekannter Anbieter — echtes Unternehmen, klares Geschäftsmodell
  • Unabhängige Zertifizierung — ISO 27001 oder gleichwertig
  • Keine Weiterleitung über Entwicklerserver für Kern-Datenschutzfunktionen

Die meisten KI-Browser-Erweiterungen werden diese Liste nicht erfüllen. Die 67-%-Sammelrate macht das deutlich. Hohe Installationszahlen sind kein Sicherheitssignal. Die Tools vom Januar 2026 hatten Hunderttausende Nutzer, bevor irgendjemand prüfte.

Mehr zu sicheren KI-Browser-Tools finden Sie auf unserer Sicherheits- und Compliance-Seite.

Quellen

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Does it run offline? The desktop build runs offline.

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Will it learn from my work? No, we never train on inputs.

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