Steuerstrafverfahren § 370 AO: Verfahrensakte anonymisieren – DSGVO-konform anonymisieren (§ 370 AO)

Der Tatbestand der Steuerhinterziehung nach § 370 AO erfasst unrichtige Angaben, die zu einer Steuerverkürzung führen; weil die Verteidigung in einem Strafverfahren umfangreiche Akten mit Personendaten von Beschuldigten, Zeugen und Dritten sichtet, pseudonymisiert anonym.legal diese Daten, damit der Sachverhalt aufbereitet werden kann, ohne nicht verfahrensrelevante Identitäten offenzulegen.

When this applies

Der Tatbestand der Steuerhinterziehung nach § 370 AO erfasst unrichtige oder unvollständige Angaben gegenüber der Finanzbehörde, die zu einer Steuerverkürzung oder einem nicht gerechtfertigten Steuervorteil führen. Gegen den Mandanten läuft ein Steuerstrafverfahren, und Sie werten die Ermittlungs- und Verfahrensakte aus, um den Sachverhalt für die Verteidigung aufzubereiten. Weil diese Akte Personendaten von Beschuldigten, Zeugen und Dritten enthält, besteht hier der Bedarf, nicht verfahrensrelevante Identitäten zu schützen, ohne den strafrechtlich relevanten Sachverhalt zu verfälschen.

  1. Anklageschrift, Ermittlungsakte und Belege werden im Originalformat in anonym.legal hochgeladen.
  2. Die Engine durchsucht den Bestand und erkennt Namen von Beschuldigten, Zeugen und Dritten, Konten und Beträge aus über 285 unterstützten Entitätstypen.
  3. Alle Personen werden über die gesamte Akte hinweg konsistent pseudonymisiert, sodass ein Name eindeutig demselben Pseudonym zugeordnet bleibt.
  4. Der strafrechtlich relevante Sachverhalt — Vorgänge, Daten und Beträge ohne Personenbezug — bleibt im Klartext erhalten, damit die Akte für die Verteidigung auswertbar bleibt.
  5. Die Pseudonymzuordnung wird in einer verschlüsselten Mapping-Tabelle mit EU-Datenresidenz gespeichert.
  6. Mit dem zugehörigen Schlüssel lässt sich die Akte bei Bedarf re-identifizieren, während die anonymisierte Fassung für die interne Verteidigungsstrategie dient.

What you provide

  • Anklageschrift oder Ermittlungsakte
  • Belege und Korrespondenz zum Verfahren
  • Kontounterlagen und Buchführung des Tatzeitraums
  • Liste der bekannten Beteiligten und Zeugen

Limitations & cautions

  • Die strafrechtliche Bewertung und die Verteidigungsstrategie übernimmt anonym.legal nicht; die Software bereitet nur die Daten auf.
  • Der prozessuale Umgang mit der Akte und etwaige Verwertungsverbote sind eigenständig zu prüfen.
  • Die Reversibilität der Pseudonymisierung hängt von der sicheren Verwahrung des Schlüssels ab; ohne ihn ist keine Re-Identifikation möglich.

FAQ

Werden Zeugen und Dritte in der Akte geschützt?

Ja, alle genannten Personen werden als PII erkannt und konsistent pseudonymisiert, auch nicht verfahrensbeteiligte Dritte. So bleibt der Datenschutz Unbeteiligter gewahrt, während der Sachverhalt aufbereitet wird. Fallspezifische Angaben können Sie zusätzlich manuell als schützenswert markieren.

Bleibt der strafrechtlich relevante Sachverhalt nachvollziehbar?

Ja, der inhaltliche Sachverhalt, Daten und Beträge ohne Personenbezug bleiben erhalten; nur die personenbezogenen Daten werden ersetzt. Durch die konsistente Pseudonymisierung bleiben die Beziehungen zwischen den Beteiligten erkennbar. So lässt sich die Verteidigungsstrategie auf der anonymisierten Fassung erarbeiten.

Kann ich umfangreiche Ermittlungsakten verarbeiten?

Ja, anonym.legal verarbeitet umfangreiche Dokumentbestände und erkennt darin enthaltene Personendaten. Auch bei großen Akten bleibt die Pseudonymisierung über alle Dokumente hinweg konsistent. Die Verarbeitung erfolgt mit EU-Datenresidenz und DSGVO-konform.

Lässt sich die Verfahrensakte später wieder re-identifizieren?

Ja, die reversible Pseudonymisierung erlaubt mit dem zugehörigen Schlüssel jederzeit die Re-Identifikation der Beteiligten. So lässt sich die anonymisierte Akte für die Verteidigung nutzen und bei Bedarf wieder mit Klarnamen versehen. Da die Reversibilität an den Schlüssel gebunden ist, sollten Sie diesen sorgfältig verwahren.

Steuerrecht

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We started this work after a lunch about cookies.

One friend kept getting odd ads on her phone.

We asked why a court file leaked through a draft.

We sketched the first build on a napkin that week.

By month three we had a tiny demo for a friend.

She used it on her first case the next day.

Common questions we hear

Can the tool read scanned PDFs? Yes, with OCR.

Does it work on long files? Yes, in small chunks.

Can I roll my own rule set? Yes, save it as a preset.

Does it run offline? The desktop build runs offline.

Do you keep my files? No, the cloud build wipes after each run.

Will it learn from my work? No, we never train on inputs.

A short tour of the workflow

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