AGG-Schadensersatzklage § 15 AGG: Bewerber- und Beschäftigtendaten anonymisieren – DSGVO-konform anonymisieren (§ 15 AGG)

Eine Entschädigungs- und Schadensersatzklage wegen Diskriminierung stützt sich auf § 15 AGG und erfordert Unterlagen zu Bewerbung, Auswahl oder Beschäftigung; weil diese besonders sensible Personendaten enthalten, pseudonymisiert anonym.legal Namen und schützenswerte Merkmale, damit der Sachverhalt aufbereitet werden kann, ohne Betroffene unnötig zu identifizieren.

When this applies

Eine Entschädigungs- und Schadensersatzklage nach § 15 AGG kommt in Betracht, wenn ein Bewerber oder Beschäftigter wegen eines geschützten Merkmals — etwa Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion, Behinderung oder sexueller Identität — benachteiligt worden sein soll. Geltend gemacht werden eine Entschädigung für den immateriellen Schaden und gegebenenfalls Ersatz des materiellen Schadens. Zur Begründung sind Bewerbungsunterlagen, E-Mails und Auswahlprotokolle auszuwerten, die besonders sensible Personendaten enthalten. Weil diese Unterlagen Namen und Hinweise auf geschützte Merkmale tragen, entsteht der Bedarf, die Daten zu pseudonymisieren, damit der Sachverhalt aufbereitet werden kann, ohne Betroffene unnötig zu identifizieren. So lässt sich die für eine Benachteiligungsvermutung relevante Indizienkette darstellen, ohne sensible Angaben zu Person und geschützten Merkmalen offenzulegen.

  1. Bewerbungsunterlagen, E-Mails und Auswahlprotokolle werden in anonym.legal hochgeladen.
  2. Die Engine erkennt Namen sowie identifizierende Hinweise auf geschützte Merkmale als personenbezogene Entitäten.
  3. Die Beteiligten werden konsistent pseudonymisiert, sodass sich Bewerber, Entscheider und Dritte über alle Dokumente hinweg zuordnen lassen.
  4. Der diskriminierungsrelevante Ablauf — Zeitpunkte, Entscheidungen und Begründungen — bleibt nachvollziehbar, damit die Indizienlage prüfbar bleibt.
  5. Die Pseudonymzuordnung wird in einer verschlüsselten Mapping-Tabelle mit EU-Datenresidenz gespeichert.
  6. Die anonymisierte Akte kann zur Anspruchsbegründung verwendet und für das Verfahren re-identifiziert werden.

What you provide

  • Bewerbungs- und Auswahlunterlagen
  • Korrespondenz zum Auswahlverfahren
  • Auswahl- oder Absageprotokolle
  • Stellenausschreibung und Anforderungsprofil

Limitations & cautions

  • Die Beweislastverteilung nach § 22 AGG und die Höhe der Entschädigung nach § 15 AGG bewertet anonym.legal nicht.
  • Ob die vorliegenden Indizien eine Benachteiligung vermuten lassen, bleibt eine anwaltliche Einschätzung außerhalb des Funktionsumfangs.
  • Die Reversibilität der Pseudonymisierung hängt von der sicheren Verwahrung des Schlüssels ab; ohne ihn ist keine Re-Identifikation möglich.

FAQ

Werden besonders sensible Merkmale erkannt und geschützt?

Hinweise auf geschützte Merkmale lassen sich als zu schützende Daten markieren und pseudonymisieren oder maskieren. So können Sie auch indirekt identifizierende Angaben schützen, die nicht automatisch als Name oder Adresse erkannt werden. Die Verarbeitung erfolgt mit EU-Datenresidenz und DSGVO-konform.

Bleibt der Ablauf des Auswahlverfahrens nachvollziehbar?

Ja, der zeitliche und sachliche Ablauf bleibt erhalten; nur Personendaten werden ersetzt. Dadurch bleibt die für eine Benachteiligungsvermutung relevante Indizienkette auch in der anonymisierten Fassung erkennbar. Datumsangaben und Entscheidungsschritte bleiben lesbar.

Kann ich E-Mail-Verläufe als Nachweis aufbereiten?

Ja, anonym.legal verarbeitet E-Mail-Texte und erkennt darin enthaltene Personendaten. Die genannten Personen werden über den gesamten Verlauf hinweg konsistent pseudonymisiert, sodass der Nachweis zusammenhängend bleibt. Auch Anhänge zum Auswahlverfahren lassen sich einbeziehen.

Lässt sich die Akte für das Verfahren re-identifizieren?

Ja, mit dem zugehörigen Schlüssel stellen Sie die Klarnamen für die Geltendmachung wieder her. Bis dahin arbeiten Sie mit der anonymisierten Akte, sodass Betroffene während der Vorbereitung nicht unnötig identifiziert werden.

Arbeitsrecht

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Where to start

How the parts fit

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A Word plug-in handles drafts in Office.

A small desktop tool works on whole folders.

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All four share one core engine and one rule set.

Words from our team

We started this work after a lunch about cookies.

One friend kept getting odd ads on her phone.

We asked why a court file leaked through a draft.

We sketched the first build on a napkin that week.

By month three we had a tiny demo for a friend.

She used it on her first case the next day.

Common questions we hear

Can the tool read scanned PDFs? Yes, with OCR.

Does it work on long files? Yes, in small chunks.

Can I roll my own rule set? Yes, save it as a preset.

Does it run offline? The desktop build runs offline.

Do you keep my files? No, the cloud build wipes after each run.

Will it learn from my work? No, we never train on inputs.

A short tour of the workflow

Upload a file or paste a snippet of prose.

Pick the entities you want gone from the draft.

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Press run and watch the side panel show each hit.

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