Insolvenzanfechtung: Daten in Anfechtungsunterlagen pseudonymisieren – DSGVO-konform anonymisieren (§ 129 InsO)

Die Insolvenzanfechtung nach § 129 InsO ermöglicht dem Verwalter, vor Verfahrenseröffnung getroffene gläubigerbenachteiligende Rechtshandlungen rückgängig zu machen. anonym.legal pseudonymisiert die in Anfechtungsschreiben, Zahlungsanalysen und Kontoauszügen enthaltenen personenbezogenen Daten von Anfechtungsgegnern und Dritten, damit Sachverhaltsdarstellungen geprüft, mit Beratern geteilt oder dokumentiert werden können, ohne Identitäten offenzulegen.

When this applies

Die Insolvenzanfechtung nach § 129 InsO erlaubt es dem Verwalter, vor Verfahrenseröffnung vorgenommene Rechtshandlungen anzufechten, die die Gläubigergesamtheit benachteiligt haben; die einzelnen Anfechtungstatbestände regeln die §§ 130 bis 136 InsO. Bei der Vorbereitung von Anfechtungsansprüchen wertet der Verwalter Zahlungsströme aus, rekonstruiert begünstigende Vorgänge und stimmt sich mit Prozessbevollmächtigten ab, bevor er Anfechtungsschreiben versendet oder Klage erhebt. Weil Kontoauszüge, Zahlungslisten und Anfechtungsschreiben Namen, Bankverbindungen und Beträge von Anfechtungsgegnern und Dritten enthalten, besteht hier der Bedarf, diese Personendaten zu schützen, damit Sachverhalte geprüft und geteilt werden können, ohne Identitäten unnötig offenzulegen.

  1. Anfechtungsunterlagen, Kontoauszüge und Zahlungslisten werden im Originalformat in anonym.legal eingelesen, ohne die Belegstruktur zu verändern.
  2. Die Engine erkennt Namen, Kontonummern und IBANs von Anfechtungsgegnern und Begünstigten als personenbezogene Entitäten aus über 285 unterstützten Kategorien.
  3. Jeder Beteiligte wird konsistent pseudonymisiert, sodass derselbe Anfechtungsgegner über alle Belege hinweg denselben Platzhalter behält.
  4. Zahlungszeitpunkte, Beträge und die Abfolge der Rechtshandlungen bleiben im Klartext erhalten, damit sich die Anfechtungsfristen weiterhin prüfen lassen.
  5. Die Originalzuordnung wird in einer verschlüsselten Mapping-Tabelle mit EU-Datenresidenz bewahrt.
  6. Die pseudonymisierte Auswertung lässt sich exportieren und bei Bedarf mit dem zugehörigen Schlüssel re-identifizieren, sodass die Klagefassung wieder alle Beteiligten benennt.

What you provide

  • Anfechtungsschreiben oder Klageentwurf
  • Kontoauszüge und Zahlungsbelege
  • Übersicht der angefochtenen Rechtshandlungen
  • Optional: Korrespondenz mit dem Anfechtungsgegner

Limitations & cautions

  • anonym.legal bewertet keine Anfechtungsvoraussetzungen oder Fristen nach §§ 130 ff. InsO; die rechtliche Prüfung des Anspruchs verbleibt beim Verwalter.
  • Die Software stellt keine wirtschaftliche Würdigung der Zahlungsströme an; sie bereitet ausschließlich die personenbezogenen Daten auf.
  • Die Reversibilität hängt von der sicheren Verwahrung des Schlüssels ab; ohne ihn ist keine Re-Identifikation der Anfechtungsgegner möglich.

FAQ

Bleiben Zahlungsdaten für die Fristprüfung erhalten?

Ja. Beträge und Daten der angefochtenen Rechtshandlungen werden bewusst im Klartext erhalten, nur personenbezogene Identifikatoren werden ersetzt. So lassen sich die Anfechtungsfristen nach §§ 130 ff. InsO weiterhin nachvollziehen, während die Identitäten geschützt sind.

Werden IBAN und Kontonummern als personenbezogene Daten erkannt?

Ja. Bankverbindungen zählen zu den über 285 erkannten Entitätstypen und werden konsistent pseudonymisiert. Dieselbe Kontoverbindung erhält dabei über alle Belege hinweg denselben Platzhalter, sodass Zahlungswege nachvollziehbar bleiben.

Kann ich mehrere Anfechtungsgegner im selben Dokument trennen?

Ja. Jeder Beteiligte erhält einen eindeutigen Platzhalter, sodass parallele Sachverhalte unterscheidbar bleiben. So können Sie mehrere Anfechtungskomplexe in einer Auswertung prüfen, ohne die Zuordnung zu verlieren.

Insolvenzrecht

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A small team of engineers and lawyers built this.

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Where to start

How the parts fit

A browser add-on cleans text inside Chrome.

A Word plug-in handles drafts in Office.

A small desktop tool works on whole folders.

An agent protocol link feeds large models safely.

All four share one core engine and one rule set.

Words from our team

We started this work after a lunch about cookies.

One friend kept getting odd ads on her phone.

We asked why a court file leaked through a draft.

We sketched the first build on a napkin that week.

By month three we had a tiny demo for a friend.

She used it on her first case the next day.

Common questions we hear

Can the tool read scanned PDFs? Yes, with OCR.

Does it work on long files? Yes, in small chunks.

Can I roll my own rule set? Yes, save it as a preset.

Does it run offline? The desktop build runs offline.

Do you keep my files? No, the cloud build wipes after each run.

Will it learn from my work? No, we never train on inputs.

A short tour of the workflow

Upload a file or paste a snippet of prose.

Pick the entities you want gone from the draft.

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Press run and watch the side panel show each hit.

Skim the result and tweak any rule that misfired.

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