Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete § 558 BGB anonymisieren – DSGVO-konform anonymisieren (§ 558 BGB)
Mit § 558 BGB kann der Vermieter die Zustimmung zur Anhebung auf die ortsübliche Vergleichsmiete verlangen; da das Erhöhungsverlangen Mieternamen, Wohnungsanschrift und Mietdaten enthält, pseudonymisiert anonym.legal diese Angaben, damit Vorlagen und Vergleichswohnungen ohne Offenlegung der Mieteridentität bearbeitet werden können.
When this applies
Sie verlangen nach § 558 BGB die Zustimmung des Mieters zur Anhebung der Miete bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete und müssen das Verlangen in Textform begründen. Zur Begründung dienen üblicherweise ein Mietspiegel, ein Sachverständigengutachten oder benannte Vergleichswohnungen, die jeweils mit Adress- und Mieterdaten verknüpft sind. Das Erhöhungsverlangen nennt zudem den betroffenen Mieter, die Wohnungsanschrift und die bisherige sowie die verlangte Miete. Sollen solche Vorlagen geprüft, abgestimmt oder als Muster genutzt werden, entsteht der Bedarf, die enthaltenen Personendaten zu schützen, ohne die Begründung zu verändern.
How anonym.legal handles it
- Das Erhöhungsverlangen und die Begründungsunterlagen werden im Originalformat in anonym.legal hochgeladen.
- Die Engine erkennt Name, Anschrift und Mietbeträge des betroffenen Mieters sowie Adressen benannter Vergleichswohnungen aus über 285 unterstützten Entitätstypen.
- Die personenbezogenen Daten werden konsistent pseudonymisiert, während die ortsübliche Vergleichsmiete und die Begründung im Klartext sichtbar bleiben.
- Die sachliche Begründung nach § 558 BGB — Vergleichsmaßstab, Mietspiegelfeld und Einordnungsmerkmale — bleibt vollständig erhalten und prüfbar.
- Die Zuordnung von Pseudonym zu Klarname wird in einer verschlüsselten Mapping-Tabelle mit EU-Datenresidenz gespeichert.
- Das anonymisierte Verlangen lässt sich als Muster prüfen und vor dem Versand an den Mieter mit dem Schlüssel re-identifizieren.
What you provide
- Entwurf des Mieterhöhungsverlangens
- Angaben zur ortsüblichen Vergleichsmiete
- Mietspiegelauszug oder benannte Vergleichswohnungen
- Bisheriger Mietvertrag oder Mietdaten der Wohnung
Limitations & cautions
- Die Einhaltung der Kappungsgrenze, der Wartefrist und der Begründungsanforderungen prüft anonym.legal rechtlich nicht.
- Ob die herangezogene Vergleichsmiete zutreffend ermittelt wurde, bleibt eine fachliche Beurteilung außerhalb des Funktionsumfangs.
FAQ
Bleibt der geforderte Mietbetrag in der Vorlage erhalten?
Ja, Geldbeträge bleiben sichtbar, sofern Sie sie nicht ausdrücklich als zu schützende Daten markieren. So bleibt die Höhe der verlangten Miete für die Prüfung nachvollziehbar, während die Mieteridentität geschützt ist.
Werden Vergleichswohnungen mit Adressdaten anonymisiert?
Ja, Anschriften der benannten Vergleichswohnungen werden als Entitätstyp erkannt und können pseudonymisiert werden. Damit lassen sich Begründungsunterlagen weitergeben, ohne die konkreten Adressen offenzulegen, während die Einordnung erhalten bleibt.
Eignet sich das Schreiben danach als Muster?
Ja, die anonymisierte Fassung lässt sich datenschutzkonform als Vorlage für ähnliche Fälle nutzen. Da die Verarbeitung mit EU-Datenresidenz und DSGVO-konform erfolgt, können Sie die Vorlage auch intern breit teilen.