Restschuldbefreiung: Daten im Befreiungsverfahren schützen – DSGVO-konform anonymisieren (§ 286 InsO)

Die Restschuldbefreiung nach § 286 InsO befreit eine natürliche Person nach Ablauf der Abtretungsfrist von ihren restlichen Verbindlichkeiten. anonym.legal pseudonymisiert die in Anträgen, Obliegenheitsberichten und Gläubigerverzeichnissen enthaltenen personenbezogenen Daten des Schuldners und der Gläubiger, damit Verfahrensunterlagen geprüft, archiviert oder anonymisiert ausgewertet werden können, ohne sensible Schuldnerinformationen offenzulegen.

When this applies

Die Restschuldbefreiung nach § 286 InsO befreit eine natürliche Person nach Ablauf der Abtretungsfrist von ihren im Verfahren nicht erfüllten Verbindlichkeiten; sie setzt einen Antrag des Schuldners und die Wahrung der gesetzlichen Obliegenheiten während der Wohlverhaltensphase voraus. In dieser Phase bearbeiten Treuhänder, Schuldnerberatung oder Gericht Anträge, Obliegenheitsnachweise und mögliche Versagungsanträge der Gläubiger. Weil diese Unterlagen besonders sensible Daten des Schuldners enthalten — Name, Anschrift, Arbeitgeber-, Einkommens- und Pfändungsdaten sowie die Gläubigerangaben — besteht hier ein hoher Bedarf, die personenbezogenen Daten zu schützen, wenn Verfahrensunterlagen geprüft, archiviert oder ausgewertet werden.

  1. Antrag, Obliegenheitsberichte und Gläubigerlisten werden im Originalformat in anonym.legal eingelesen, ohne die Struktur der Unterlagen zu verändern.
  2. Die Engine erkennt Name, Anschrift, Arbeitgeber- und Einkommensdaten des Schuldners sowie die Gläubigerangaben als personenbezogene Entitäten aus über 285 unterstützten Kategorien.
  3. Schuldner und Gläubiger werden konsistent pseudonymisiert, sodass dieselbe Person über alle Unterlagen hinweg denselben Platzhalter behält.
  4. Abtretungsfristen, Beträge und Quoten bleiben im Klartext erhalten, damit die Verfahrensschritte weiterhin prüfbar bleiben.
  5. Die Zuordnung von Pseudonym zu Klarname wird in einer verschlüsselten Mapping-Tabelle mit EU-Datenresidenz gespeichert.
  6. Für die gerichtliche Endbearbeitung lässt sich die Fassung mit dem zugehörigen Schlüssel vollständig re-identifizieren.

What you provide

  • Restschuldbefreiungsantrag
  • Nachweise über die erfüllten Obliegenheiten
  • Gläubigerverzeichnis
  • Optional: Versagungsantrag eines Gläubigers

Limitations & cautions

  • anonym.legal beurteilt keine Versagungsgründe nach § 290 InsO und ersetzt nicht die gerichtliche Entscheidung über die Erteilung der Restschuldbefreiung.
  • Die Software überwacht die Abtretungsfrist und die Obliegenheiten nicht; deren Wahrung verantwortet der Schuldner.
  • Die Reversibilität der Pseudonymisierung hängt von der sicheren Verwahrung des Schlüssels ab; ohne ihn ist keine Re-Identifikation möglich.

FAQ

Werden Arbeitgeber- und Einkommensdaten des Schuldners geschützt?

Ja. Arbeitgebernamen sowie Einkommens- und Pfändungsdaten zählen zu den über 285 erkannten Entitätstypen und werden als besonders sensible personenbezogene Daten ersetzt. So lässt sich der Verfahrensverlauf darstellen, ohne die wirtschaftliche Situation des Schuldners offenzulegen.

Bleiben die Abtretungsfristen im Dokument nachvollziehbar?

Ja. Fristangaben, Beträge und Quoten bleiben im Klartext erhalten, da ausschließlich Identitäten pseudonymisiert werden. So bleiben die Verfahrensschritte vollständig prüfbar, während der Schuldner geschützt ist.

Kann ich anonymisierte Fälle für Schulungszwecke verwenden?

Ja. Nach der Pseudonymisierung lassen sich Verfahrensabläufe ohne Bezug zu realen Personen darstellen. Da die Verarbeitung mit EU-Datenresidenz und DSGVO-konform erfolgt, eignet sich die Fassung auch für die breitere interne Nutzung.

Insolvenzrecht

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A small team of engineers and lawyers built this.

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Where to start

How the parts fit

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A small desktop tool works on whole folders.

An agent protocol link feeds large models safely.

All four share one core engine and one rule set.

Words from our team

We started this work after a lunch about cookies.

One friend kept getting odd ads on her phone.

We asked why a court file leaked through a draft.

We sketched the first build on a napkin that week.

By month three we had a tiny demo for a friend.

She used it on her first case the next day.

Common questions we hear

Can the tool read scanned PDFs? Yes, with OCR.

Does it work on long files? Yes, in small chunks.

Can I roll my own rule set? Yes, save it as a preset.

Does it run offline? The desktop build runs offline.

Do you keep my files? No, the cloud build wipes after each run.

Will it learn from my work? No, we never train on inputs.

A short tour of the workflow

Upload a file or paste a snippet of prose.

Pick the entities you want gone from the draft.

Choose a method: replace, mask, hash, encrypt, or redact.

Press run and watch the side panel show each hit.

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